Colitis ulcerosa

ULCERA COLI – Herbaleon

Colitis Ulcerosa ist bekant aks eine entzündliche Darmerkrankung.

Änlich wie Morbus chron, gehört zu den chronischen Darmerkrankung.

Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn sind gekenzeichnet durch einige gemeinsame Symptome, wie Bauchkrämpfe, Magenkrämpfe, Nervöser Darm,  Durchfall und blutigen Stuhl.  Colitis Ulcerosa  breitet sich vom Mastdarm über den gesamten Dickdarm aus, während Morbus Crohn ziemlich häufig im Dünndarm vorkommt und sich nicht permanent ausbreitet, sondern befällt verschiedene Abschnitte des Darms.

Symptome/ Beschwerden

Klinisch stehen wiederkehrende (rezidivierende) Diarrhoen, Darmblutungen und Koliken im Vordergrund. Der Verlauf der Colitis ulcerosa ist nicht vorhersehbar. Häufig ist der Beginn schleichend. Es gibt aber auch akute Phasen und schwerste Verläufe.

Problematisch im Alltag sind Stuhlinkontinenz und zwanghafte Stuhlgänge, die körperliche Schwächung an sich sowie Begleiterkrankungen und die Nebenwirkung der verabreichten Medikamente. Starke Blähungen können im Schub zur erhöhten Stuhlfrequenz führen. Die schubabhängigen Blähungen liegen teils an einer schubbedingten Zuckerunverträglichkeit (etwa Lactose, Fructose, Sorbit). Krankheitsspezifische Symptome (wie Durchfälle) können stark in den Alltag der betroffenen Personen eingreifen. Häufig entwickeln sich zudem Ängste und Depressionen. Entsprechend ist die Lebensqualität der Betroffenen oft verringert. Auch psychischer Stress kann den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen.Hinsichtlich dieser unterschiedlichen Problemlagen ist es bei der Krankheitsbewältigung wichtig, die gesamte Lebenssituation in den Blick zu nehmen.

Manifestationen außerhalb des Verdauungsbereichs (extraintestinal):

  • ankylosierende Spondylitis (1–26 %)
  • Arthritis peripherer Gelenke mit wanderndem Befall großer Gelenke (11 %)
  • Augenhautentzündung Episkleritis (1,5–4 %)
  • Erythema nodosum (14–19 %)
  • Osteoporose (7–18 %) oder Osteopenie (34–67 %)
  • PSC (primär sklerosierende Cholangitis) (2–10 %)
  • Pyoderma gangraenosum (1–2 %)
  • Sakroiliitis (bis zu 24 %)
  • Uveitis (Iritis/Iridocyclitis)